Lissabon. Azulejos, Fado & Pastéis de Nata.

Durch die engen Gassen Lissabons, im Hintergrund hört man Fado und da sitzen wir, an einem kleinen Tisch und genießen die gekauften Pastéis de Nata. Das ist ein Tag in Lissabon.

In Lissabon gab es viel zu sehen und ich empfehle jedem sich mindestens 4 Tage für diese Stadt Zeit zu nehmen.

Am ersten Tag haben wir die Stadt bis in die kleinsten Ecken erkundet und vor allem die touristisch unbedeutsamen Teile angeschaut. Dort erlebt man ein ganz anderes Lissabon, den Alltag der Portugiesen und auch wie ähnlich der Alltag zu unserem ist. Viele Touristen bekommen dies garnicht mit, aber für mich ist es wichtig sich mit den Einheimischen auseinanderzusetzen. Ich kann es jedem empfehlen, da man einfach das Land viel näher erlebt. Als wir dann die touritsischen Spots am zweiten Tag besucht haben, wurden wir nicht enttäuscht. Die Stadt hat so viel zu bieten, dass wir uns vorab eine Tour gebucht hatten, um auch nichts zu verpassen.

Tipp: Bei Städtetrips ist es empfehlenswert eine Tour selbst zu planen oder eine Tour buchen. Der Voteil bei der Tour ist, dass die Leiter wertvolle Insider Tipps geben können.

Die Tour begann an unserer Unterkunft und ging durch Alfama und zurück in den Kern. Die engen Gassen Lissabons haben dabei Ihren ganz eigenen Charme: Alte Gemäuer, viele Pflanzen, Fliesen (auch Azulejos genannt) und vor allem kunstvolle Grafittis. Nachdem wir den Platz Rossio, die Igerja de Sao Roque, die Basilica da Estrela und die Castelo de Sao Jorge gesehen hatten, ging es zum Aussichtspunkt “Elevator de Santa Justa”, von dort aus hat man einen sehr guten Blick über die ganze Stadt. Unsere Tour endete dann am Arco de Rua Augusta, gleich an der belebten Einkaufsstraße. Perfekt! Auf ging es nach Souvenirsuche. Das ist in Lissabon nicht schwer, in den vielen Gassen findet man viele kleine Geschäfte und die Leute sind immer bereit einem zu helfen. Dort herrscht eine unglaubliche Gastfreundlichkeit.

Nach dem wir shoppen waren entschlossen wir uns zur Ponte de 25 Abril zu fahren, eine Brücke die der Golden Gate Bridge sehr stark ähnelt, da Sie vom gleichen Architekten gebaut wurden. Auf den anderen Seite der Brücke steht eine Christus Statue, ähnlich wie die in Rio de Janeiro. So hat man an einem Ort San Francisco und Rio vereint. Die Brücke ist nicht all zu weite von Bélém entfernt. Dort gibt es die Pastéis de Bélém. Die einzige Sorte der kleinen Törtchen, die sich Pastéis de Bélém nennen dürfen.

Den nächsten Tag hatten wir dann nur Freizeit geplant und haben uns in ein kleines Café in der Einkaufstraße gesetzt und sind nochmal durch die Stadt gebummelt. Haben uns noch authentische Azulejos in der Fliesenwerkstatt Almaviva gekauft und sind zum Aussichtspunkt Miradouro Sao Pedro Alcantara spaziert. An diesem Tag war dort ein unglaublicher Flair: EIn Straßenkünstler spielte Fado, die Cafés waren unglaublich gut gefüllt und die Sonne schien auf die Stadt. Am Abend gingen wir in ein kleines Restaurant in der Nähe der Se Patriarcal. Das Restaurant hieß Le Petit Café. Kann ich jedem Gast in Lissabon nur weiter empfehlen. Am besten einen Tisch reservieren, da dass Restaurant auch bei Einheimischen sehr beliebt ist!

Unseren letzten Tag haben wir dann in dem Hostel ausklingen lassen.

Fazit : Zunächst war ich sehr skeptisch und hatte mich garnicht auf Lissabon gefreut. Als wir dann da waren habe ich mich in diese Stadt und die Menschen verliebt. Eine unglaublich facettenreiche Stadt und freundliche Menschen. Ich kann Lissabon jedem weiterempfehlen, der einen Städtetrip machen möchte.

 

 

 

 

 

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